Pressemitteilung 20180524 - LaufenSpringenWerfenBerlin

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Pressemitteilung 20180524

Pressemitteilung 24.05.2018
Laufen. Springen. Werfen: Reinickendorf feiert den Leichtathletik-Sommer!

Am Samstag, 26. Mai 2018, machte der Urban Athletics KIEZ CUP, als Teil des Rahmenprogramms Laufen.Springen.Werfen.Berlin, Station im Bezirk Reinickendorf. Im Märkischen Viertel vor dem Fontane-Haus konnten sich bei sommerlichen Temperaturen Besucherinnen und Besucher an kostenfreien Mitmachstationen sportlich ausprobieren. Prominenz aus Politik und Sport spornten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an und bedankten sich für das ehrenamtliche Engagement der aktiven Vereine.

Tobias Dollase, Bezirksstadtrat Reinickendorf und Leiter der Abteilung Jugend, Familie, Schule und Sport, hob das große sportliche Engagement der Vereine in Reinickendorf hervor, und bedankte sich insbesondere beim TSV Wittenau, SC Tegeler Forst und der LG Nord, die den Urban Athletics KIEZ CUP mitveranstaltet hatten. „Wir sind in Reinickendorf für Gesundheits- und Leistungssport gut aufgestellt.“, sagte er mit Blick auf das frisch sanierte Stadion Finsterwalder Straße, das wie das Olympiastadion auch über acht Rundbahnen verfügt.

Aleksander Dzembritzki, der frisch ins Amt berufene Staatssekretär für Sport mit politischer Herkunft aus dem Bezirk Reinickendorf sagte: „Berlin ist nicht nur Hauptstadt sondern auch die Hauptstadt des Sports. Wir sanieren nicht nur Sportstätten sondern kommen mit dem Sport auch zu den Leuten. Deshalb freue ich mich besonders über den Urban Athletics KIEZ CUP in Reinickendorf.“ In Vorfreude auf das große Finale von Laufen.Springen.Werfen.Berlin während der Leichtathletik-EM am 11. August 2018 auf dem Breitscheidplatz sprach er seine Anerkennung aus: „Ohne die vielen Helfer würden in Berlin keine professionellen Sportveranstaltungen stattfinden!“

Michael Dietmann, Mitglied der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus mit Wahlkreis Märkisches Viertel ist selbst Mitglied beim TSV Wittenau mit der leichtathletischen Leiblingsdisziplin Laufen und berichtete von seiner langjährigen sportliche Aktivität: „Es geht nicht immer um die hohen sportlichen Weihen, sondern darum, einfach mitzumachen. Denn Sport ist Integration. Und was mit Freude und Spaß beginnt, kann auch mehr werden, wenn man merkt, dass man dran bleibt und eine Gabe hat.“

So berichtete Carsten Schlangen, Vize-Europameister von 2010, ehemals LG Nord, von seinen ersten Trainingserfahrungen im Bezirk und seiner sportlichen Karriere, die er 2014 beendete. Der 1.500-Meter-Spezialist hat nicht nur im Stadion Finsterwalder Straße selbst trainiert sondern auch bei der Sanierung mit seiner Erfahrung als Profisportler und aus seinem Architekturstudium heraus konzeptionell beraten. Mit Blick auf die Leichtathletik-EM sagte er: „Es ist total spannend, wo es jetzt mit den Qualifikationen los geht, zu sehen, ob die Sportler ihre Werte schaffen, um sich zu qualifizieren. Man muss die entsprechenden Rennen haben, die Konkurrenz muss schnell laufen, damit man mitgezogen wird, das Wetter muss mitspielen, und das alles ist ein kleines Glücksspiel.“

Henry John, Koordinator für die 7 Förderschulen im Bereich Sport im Land Berlin berichtete vom Zulauf für seine Rollstuhl-Basketball-AG an der Toulouse-Lautrec-Schule. Hier trainieren behinderte und nichtbehinderte Schülerinnen und Schüler gemeinsam. Der Rollstuhl ist Sport-
und Fun-Gerät zugleich. John, der auch bei Jugend trainiert für Paralympics dabei ist, trainiert die paralympischen Disziplinen Basketball, Schwimmen, Tischtennis und auch Leichtathletik. „Es ist toll für die Schülerinnen und Schüler zu merken, dass sie trotz ihrer Behinderung an den großen Events mitmachen und Medaillen gewinnen können.“ Und er betonte: „Egal, wie man behindert ist: Es ist wichtig, mit dabei zu sein, Spaß an der Bewegung zu erhalten, denn dann kommt der Rest ganz von alleine.“

Am Stand der Para Leichtathletik-EM probierten sich die Besucherinnen und Besucher aus, wie es ist, mit einer Behinderung Sport zu treiben: im Rennrollstuhl gegeneinander antreten, sich in einem Parcours im Rollstuhl fortbewegen oder blind sprinten. Natürlich war auch der Para Panda vor Ort – das einzige Maskottchen Deutschlands mit Behinderung.

Mit dem Programm Laufen.Springen.Werfen.Berlin bieten die Senatsverwaltung für Inneres und Sport, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, der Berliner Leichtathletik-Verband und der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin eine aktive Beteiligung für die Berliner Bevölkerung anlässlich der Leichtathletik-Europameisterschaften vom 7. bis 12. August 2018 sowie der Para Leichtathletik-Europameisterschaften vom 20. bis 26. August 2018 an.
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